Campingplatz Full Monte

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Etwas abgelegen, klein und familiär ist der Campingplatz Full Monte.
Nackt ist keine Pflicht, aber selbst die englischen Betreiber und deren
Helfer waren (wenn sie nicht gerade gelegentlich mit der Motorsense
hantierten), wie alle anderen Gäste, ganztags unbekleidet. Wohnmobile
sind nicht möglich, aber dafür gibt es hübsche Plätze für das
mitgebrachte oder das dort gemietete Zelt (unterschiedliche Größen
buchbar, Tarif erfragen). Für die Nacht im eigenen Zelt zahlte ich im
Sommer 2012 je 10.—Euro. Auf Wunsch kann preiswert mit am
“Familientisch” Indoor oder Outdoor (mit)gegessen werden (8.—Euro).
In Montenegro können sogar Briten plötzlich kochen;) Das Publikum war
sehr nett und sehr international von Schweden, einem Amerikaner bis zu
einem jungen australischen Paar auf Durchreise etc.

Meine Anreise zum Camp erfolgte erfolgte von Dubrovnik (unbedingt 1-2
Tage besichtigen). Dorthin Billigflug mit eurowings. Von Dubrovnik gibt
es gute Busverbindungen nach Montenegro, per bequemerem Taxi ca. 60.—Euro, verhandeln!). Unmittelbar hinter der Grenzstation, auf dem
Staatsgebiet von Montenegro, liegt links eine Tankstelle, von der aus
man dann kostenlos abgeholt und zum Platz gefahren wird, sobald man
sich beim Betreiber (nur englisch!) meldet. Die kurze Wartezeit kann
man sich an der Tankstelle bei hervorragendem (Zitronen-)Eis nebst
Espresso versüßen.

Mit gemietetem Fahrrad (allerdings ordentlich sportlicher 200m Anstieg
zum Campingplatz) ist die 8km entfernte Stadt Herzeg Novi gut zu
erreichen. Dort gibt es auch Car-Rental und einen abgeteilten kleinen
FKK-Hotel-Strand, der auch von Nicht-Hotelgästen benutzt werden kann
(textil auch Restaurant, Bar).

Empfehlen würde ich eine Kombination Full Monte mit der Ada Bojana am
anderen Landesende Richtung Albanien, wenn man nicht NUR auf Strand
fixiert ist. Dorthin kommt man gleichfalls von Herzeg Novi preiswert
per Bus. Mit eigenem PKW ist es gleichfalls eine sehr schöne Tagestour
entlang der Küste. Die Besichtigung der Altstadt von Kotor und der
dortigen alten Festungsanlage ist unterwegs ein MUSS. [05/2013]

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